Der ordnungsgemäße Bewirtungsbeleg - Bewirtungskosten richtig abrechnen

Gespeichert von Michael Eckardt am Mo., 15.10.2012 - 19:14
MDE Steuerberater Köln

Wenn Sie Geschäftspartner oder Kunden aus betrieblichem Anlass (aus betrieblichen Gründen) bewirten, können Sie 70% der Bewirtungskosten steuerlich geltend machen.

Notwendigen Angaben auf dem Bewirtungsbeleg, wenn der Rechnungsbetrag EUR 150 (inkl. Umsatzsteuer) nicht übersteigt:

  1. Die Bewirtungskosten müssen angemessen und nachgewiesen sein (Nachweis durch ordnungsgemäßen Bewirtungsbeleg)
  2. Der Bewirtungsbeleg muss maschinell erstellt und registriert sein (akzeptieren Sie bitte grundsätzlich keine handschriftlichen Belege)
  3. Name und die vollständige Anschrift der Gaststätte
  4. Rechnungsdatum
  5. Genaue Bezeichnung der einzelnen Speisen und Getränke (pauschale Angaben wie "Speisen" und "Getränke" reichen nicht aus)
  6. Preise der einzelnen Speisen und Getränke (Gesamtbetrag in einer Summe reicht nicht aus)
  7. Angabe des Bruttobetrages und des Steuersatzes
  8. Namentliche Nennung aller bewirteten Personen (auch des bewirtenden Unternehmers)
  9. möglichst genaue Bezeichnung des Grundes der Bewirtung (Anlass der Bewirtung)
  10. Ort und Datum der Bewirtung
  11. Unterschrift des bewirtenden Unternehmers

Wenn der Rechnungsbetrag EUR 150 (inkl. Umsatzsteuer) übersteigt sind folgende Angaben zusätzlich erforderlich:

  1. Name und Anschrift des Rechnungsempfängers
  2. Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer des Rechnungsausstellers
  3. fortlaufende Rechnungsnummer
  4. Rechnungs- und Leistungsdatum
  5. Nettobetrag und Umsatzsteuer (in EUR und %)

Übrigens, der Vorsteuerabzug steht Ihnen auch für den nichtabziehbaren Teil der Rechnung (30%) zu.

Trinkgelder lassen Sie sich bitte grundsätzlich handschriftlich auf dem Bewirtungsbeleg quittieren.

 

Wir beraten Sie gerne! Sprechen Sie uns bitte auch auf unseren Infoflyer an!